8. April ’16 – Falken aktiv am Romatag

Opre Roma - internationaler Tag der Roma - 8. April#


Feierstunde und Fest am 8. April zum internationalen Tag der Roma
im Falkenheim in Duisburg – Hochfeld

Der 8. April ist der Internationale Tag der Roma. Er wird vielerorts gefeiert. So auch in Duisburg. Ins Hochfelder Falkenheim auf der Zeppelinstr. 4 laden junge Roma und Romnja ein, die bei den Falken aktiv sind. Sie haben ein interessantes und dem Tag angemessenes Programm vorbereitet, mit ernsten und besinnlichen, aber auch mit heiteren Elementen. „Opre Roma!“, das bedeutet „Roma, auf!“ Die zweistündige Veranstaltung beginnt um 17 Uhr.

Am 8. April sollen Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma ins Bewusstsein gerückt werden. Eine lange, kulturell vielfältige Geschichte, geprägt auch von Verfolgung und Unterdrückung. So wird auch an den >Porrajmos<erinnert. Das Romaneswort für „Verschlingen“ bezeichnet den nationalsozialistischen Genozid an mehr als 500.000 Menschen. Erinnert wird auch an die Verbundenheit der Roma in den verschiedensten Ländern und Staaten mit jenen, deren Familien im Laufe der Jahrhunderte von Vertreibung in gänzlich andere Regionen der Welt verschlagen wurden. Und nicht zuletzt steht das Datum dafür, auf die lange und fortwährende Diskriminierung und Verfolgung der Roma aufmerksam zu machen und dafür, sich gegen Antiziganismus zu wenden.

Verfolgung und Vertreibung, Diskriminierung und Ausgrenzung sind für Sinti und Roma nicht nur Begriffe historischer Dimension, sondern auch der Gegenwart. Erlebter Antiziganismus bestimmt überall und in fast allen Lebensbereichen ihren Alltag. Er reicht von der, durch Bulldozer niedergewalzten Romasiedlung in Bulgarien oder Serbien, über das Schüren der Angst vor den „Sinti und Roma aus Bulgarien und Rumänien“, durchaus mit politischem Kalkül und zu politischen Zwecken, bis hin zur täglichen Angst des Sinto, der sich aus Sorge um Ansehen und Reputation auf seiner Arbeitsstelle nicht zu seiner Volkszugehörigkeit und Kultur bekennen kann. Auch darauf soll am 8. April aufmerksam gemacht werden. Ganz zu schweigen von der Situation derjenigen Roma, die z.T. in Duisburg als Kinder aus Flüchtlingsfamilien geboren oder mindestens aufgewachsen sind, oft unter jahre- oder jahrzehntelanger Duldung. Und die nun die Abschiebung in das sogenannte „Herkunftsland“ fürchten müssen. Einer „Repatriierung“, die für viele einer Deportation gleichkommt, denn ist doch ihre Heimat längst Duisburg!

Das Datum des Feiertages geht auf das Zusammentreffen des ersten internationalen Roma-Kongresses im April 1971 zurück.

 

Am 8. April 2016 in Duisburg – Hochfeld soll aber nicht nur geredet werden.

Ein Programm erwartet die Besucher*innen, das nachdenken und lachen machen soll.

Programmankündigung für den 8.4.16

Ein buntes Programm erwartet die Besucher:

Sami Osman, theaterpädagogischer Anleiter der Falken, wird auf Romanes Lyrik rezitieren. Esra Katrin Leuschner trägt in deutscher Sprache vor. Für viel Bewegung sorgen wird wieder >Style Revolution<, die mit akrobatischem Breakdance ihr Publikum in den Bann ziehen dürften. Der musikalische Rahmen wird gleich durch eine Reihe von Musikern gewährleistet. Die Mitglieder von >Terne Chave< (junge Jungs) proben regelmäßig im Hochfelder Falkenheim. Die jungen Duisburger Musiker versprechen eine handgemachte Musik, in der traditionelle Rhythmen modern arrangiert sind. Bei >Deki thaj o amala< (Deki und seine Freunde) stehen auch über Duisburgs Grenzen hinaus bekannte Musiker auf der Bühne. Sie kommen gerne ins Falkenheim, weil ihr Keyboarder Deki Salijviĉ dort seit Kindesbeinen aktiv ist.

 

Weblinks:

 

Das Schicksal der europäischen Roma und Sinti während des Holocaust:

http://www.romasintigenocide.eu/de/home

 

Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma informiert:

www.sintiundroma.de

 

Ein Veranstaltungshinweis findet sich auch bei Facebook:
www.facebook.com/events/700323030109887

Hier noch ein paar downloads mit Ankündigungen (pdf) für die Veranstaltung:

Aushang mit Einladung und Information DIN A3Aushang mit Einladung und Programm DIN a$

Druckbogen für Flyer zum 8.4.16 DIN A4

 

 

neuer Breakdance Kurs

Breakdance lernen
mit Falken und Style Revolution

Musik und Bewegung:
Es gibt wieder zwei Kurse in Duisburg.

Es gibt wieder neue Tanzkurse bei den Falken. Sie werden angeleitet durch den bekannten Breakdancer Dino Salijevic von STYLE REVOLUTION. Teilnehmen können Interessierte, Musikbegeisterte, Tanzerfahrene und Anfänger*innen im Alter zwischen 8 und 10 bzw. 10 und 14 Jahren. Die Kurse finden im Internationalen Zentrum im Duisburger Innenhafen und im Beecker Falkenheim statt. Sie beginnen am 26. und am 27. Oktober. Bis zum 21. bzw. 22. Dezember finden wöchentlich je zwei Trainingseinheiten statt. Für Teilnehmende sind die Kurse kostenlos. Anmeldung und regelmäßige Teilnahme sind allerdings erforderlich!

Für Vorabanmeldungen und Auskünfte
stehen die Falken unter 0203 860 900 10 zur Verfügung.

 

IZMontag und Mittwoch, je 16:45 Uhr             Beginn und Anmeldung 26.10.
Internationales Zentrum    Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg
- für Teilnehmer*innen im Alter von 8 bis 10 Jahren -

 

Falke-DU-modi-0-r-100Dienstag und Donnerstag, je 17:00 Uhr       Beginn und Anmeldung 27.10.
Falkenheim Beeck   Friedhofstr. 10, 47139 Duisburg
- für Teilnehmer*innen im Alter von 10 bis 14 Jahren -

das Angebot wird unterstützt und gefördert
Die kostenlose Teilnahme wird möglich durch die Zusammenarbeit der Falken mit Landesarbeitsgemeinschaft Musik und durch Förderung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.
Auch die Räume, die für den Kurs im Innenhafen genutzt werden, werden durch das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Duisburg unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

die Anmeldung findet am ersten Kurstag statt
Vorabanmeldung ist ausschließlich im Büro der SJD – Die Falken | KV Duisburg möglich, dies auch telefonisch unter 0203 86090010. Die Kurse beginnen am 26.10. im IZ und am 27.10. im Falkenheim Beeck und dauern bis einschließlich dem 21. bzw. 22.12. Sie umfassen jeweils siebzehn einstündige Treffen. Neben den regelmäßigen Terminen werden je Kurs ggf. weitere Lehr- und Trainingszeiten an zusätzlichen Abendterminen oder an Wochenenden von Kursleiter Dino Salijevic in den Gruppen gemeinsam mit den Teilnehmenden vereinbart.

 

in Zusammenarbeit mit der
Logo der Landesarbeitsgemeinschaft Musik Nordrhein-Westfalen (LAG)

 

 

 

gefördert durch das

Logo des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

 

 

 

 

Link zur Facebookseite der SJD - Die Falken | KV Duisburg:https://www.facebook.com/SJD-Die-Falken-KV-Duisburg-321550087427/timeline/Informationen zu den Tanzkursen mit Dino
sind auch auf unserer Facebookseite zu finden.
Teile sie doch einfach,
um so Freund*innen darauf aufmerksam zu machen.

 

Wanheimerorter Bürgerpreis 2015 geht an SJD – Die Falken

Verleihung des Wanheimerorter Bürgerpreises 2015
an die SJD Die Falken, Kreisverband Duisburg

Am12017681_900519290027727_9036081578705384671_o 13.09. hat der Kreisverband Duisburg der SJD – Die Falken den Wanheimerorter Bürgerpreis verliehen bekommen. Das macht an sich schon ganz schön stolz. Wer aber die Begründung für die Preisverleihung liest, wird sich noch mehr über das zuteil gewordene Lob unserer Arbeit freuen!

 

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Ganz besonders haben nicht nur Brinja Schmeckenbecher (KV-Vorstand) und Frank Witzke (sek.), die den Preis stellvertretend für die anderen Duisburger Falken entgegen genommen haben, die Worte unserer langjährigen Genossin und MdB Bärbel Bas bewegt, die die Laudatio gehalten hat.

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DANKESCHÖN
an den Wanheimerorter Bürgerverein 1874 e.V. für die herzliche Aufnahme in Wanheimerort und für die erteilte Wertschätzung unserer Arbeit,

DANKESCHÖN
an Bärbel Bas für ihre bewegenden Worte der Beschreibung unserer Arbeit und der Begründung der erhaltenen Ehrung.

DANKESCHÖN
auch an die am Sonntag aktiven Mitglieder des Bürgervereins für die Ausrichtung der würdigen und trotzdem heiteren Feierstunde.

Begründung für die Preisverleihung

Bericht in den Duisburger Süd-Ausgabe von “der Westen” vom 15.09.

Hier noch einige Fotos von der Feierstunde:

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Guckst DU mich an?!

Link

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Jugendtheater reflektiertFB-f-Logo__blue_29
ethnisch oder kulturell begründete
Vorbehalte und Gewaltpotentiale

 

„guckst Du?“, den Satz kennst Du bestimmt.

Sicher hast Du schon Gewalt zwischen anderen Leuten erlebt oder warst selber davon betroffen. Oft werden Leute wegen ihrer Herkunft oder Abstammung angepöbelt oder sogar bedroht. Dabei spielt es kaum eine Rolle, warum jemand bedroht wird. Ob als Türke, Rom, Deutscher oder Irakerin, ob als Muslima, Christ oder einfach nur als jemand „irgendwie anders“.

Uns gefällt das nicht.
Deswegen wollen uns damit befassen und dann allen zeigen, was wir von so etwas halten! Nämlich: Nichts!

Zeigen wollen wir das in kleinen Theaterszenen. Damit aus Ideen, Erlebnissen und Erfahrungen kleine kurze Geschichten werden, die sich auf einer Bühne vorspielen lassen haben wir Hilfe besorgt. Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge Sami Osman hilft bei der Umsetzung unserer Gedanken auf eine Bühne.

Es wird nach einem gemeinsamen Einstieg ins Thema etwa zehn Arbeitstreffen für die Gruppen geben. Die können in Deiner Schule, Deinem Jugendzentrum oder in Räumen der Falken stattfinden. Auch die Termine, nachmittags, abends oder an Wochenende werden gemeinsam vereinbart. Die Herbstferien bieten sich an in kurzer Zeit eine Szene auf die Bühne zu bringen.

Am Ende steht dann eine Theaterszene jeder Gruppe, die in einmal alle zusammen öffentlich gezeigt werden, aber natürlich auch im Jugendzentrum oder in der Schule zur Aufführung kommen können.

In den letzten Jahren gab es eine Menge von Theatergruppen bei den Falken in Duisburg. In verschieden Projekten, mit unterschiedlichen Zielen oder einfach nur so. Spaß machte es bisher immer. Und nach den Aufführungen machte es immer auch ein bisschen stolz. Damit die Vorhaben auch gelingen werden sie von Schauspieler und Regisseut Sami Osman unterstützt, der bei den Falken in Duisburg die Theaterarbeit begleitet. Hier ein paar Fotos davon.

Falken machen Theater

 

Interessiert Dich das?
Eine unverbindliche Informationsveranstaltung am 16.09. um 16 Uhr
im Internationalen Zentrum, Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg, steht allen Interessenten offen.

mFB-f-Logo__blue_29ehr zum Infonachmittag auch hier
Du kannst natürlich auch einfach anrufen: 0203 860 900 140.

Kurzinfo zum Projekt             Informationsaushang

 

 

Weltkindertag 2015 – Familienfest in Duisburg

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AWerbung1 - Kopiem 20. September ist im Duisburger Innenhafen richtig was los!

Zum Weltkindertag gibt es ein riesengroßes Fest. Damit nicht nur Kinder feiern, sondern auch ein paar Eltern mitbekommen, worum es geht, nämlich die Rechte der Kinder, deswegen ist das Ganze als großes Familienfest angelegt. Der ganze Duisburger Innenhafen wird voll sein mit Angeboten der verschiedensten Organisationen, Verbände und Einrichtungen. Die Falken werden wieder den Yitzhak-Rabin-Platz ausgestalten, das ist die große Wiese zwischen Synagoge und Hafenbecken. Viele Spiel- und Bastelstände werden darauf warten bespielt und genutzt zu werden, ein großes Familiencafé wartet auf Gäste, auf der kleinen Bühne der Falken gibt es kleine haus- und handgemachte Kulturbeiträge und darum herum werden Informationen über die Arbeit der Falken geboten und natürlich darüber, wie es um die Rechte der Kinder steht.

Es wird sich jedenfalls lohnen, am 20. September der Weg in den Innenhafen und auf den Yitzhak-Rabin-Platz zu finden.

An alle die nicht nur zu Besuch kommen wollen,
sondern die selber mitwirken und mit im Team sein möchten:

Für die Koordinierung der vielen Aufgaben, die während Vor- und Nachbereitung auf uns zukommen werden und natürlich auch für die am 20. September selbst, haben wir ein nicht-öffentliches Forum “WKT 2014 -Team SJD-” auf unserer Homepage eingerichtet und auch eine ebenso eine solche Facebookgruppe.
Wie komm’ ich in die Facebookgruppe?
Einfach eine Nachricht auf Falkenseite hinterlassen, dann kommt i.d.R. eine Einladung. Oder einfach ein Mitglied der Gruppe um’s hinzufügen bitten.
Wie komm’ ich ins Forum?
Relativ einfach. Das Forum aufrufen ( www.falken-duisburg.de/forum ) , die Registrierung ausfüllen und dann etwas Geduld aufbringen. Je nachdem wie schnell die Admin sind dauert es zwischen 5 Minuten oder längstens eine Tag bis zur Freigabe.
Wer bislang noch gar nichts bei den Falken gemacht hat und in ihrem Kreisverband Duisburg nicht bekannt ist, kann auch erst eine Mail an kv @ falken-duisburg.de schicken. Etwa mit dem Text “Ich möchte gerne beim WKT mitmachen und deswegen ins Forum.” Wenn sich aus der eMail-Adresse nicht klar erkennen lässt, wem sie gehört, bitte vielleicht doch etwas mehr schreiben. “Ich bin Mitglied im Duisburger OV Duissern, Hochfeld, Beeck … und möchte gern am Infostand, beim SpielStand, der Kleinkinderbetreuung, in der Caféteria, an / auf der Bühne, in der Küche … dabei sein.”

 

Falken erhielten Spenden von Blindenmanufaktur

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Neue Besen fegen gut!
Bei den Falken kann jetzt das große Reinemachen beginnen:

Blindenmanufaktur Kaniss
stattete Jugendheime und -gruppenräume mit neuem Reinigungsgerät aus!
Ware im Wert von 4.100 € wurden am 28. April übergeben

Am vergangenen Dienstag, dem 28.4., übergab die Blindenmanufaktur Kaniss handgearbeitete Reinigungswerkzeuge im Wert von viertausendeinhundert Euro. Die Produkte der Blindenmanufaktur auf der Hochfelder Wörthstr. decken künftig Bedarfe in Einrichtungen des Kinder- und Jugendverbandes SJD – Die Falken. Und so kommt die großzügige Spende sowohl den Menschen zugute, die bei der Herstellung ein altehrwürdiges Handwerk erlernten, als auch denjenigen, die sich künftig über mit gutem Werkzeug gereinigte Räume freuen dürfen. Bei der Übergabe dabei waren auch eine ganze Reihe Kinder, die einen Einblick in die Herstellung von Besen und Bürsten erhielten.

Kaniss-Spende-05-klDa war richtig was los in den Werkstatträumen der Blindenmanufaktur. Firmengründer Jochen Kaniss hatte sich nicht nehmen lassen, den Kindern selber die Herstellung von Besen und Bürsten zu erläutern. Doch das nicht nur mit erklärenden Worten, sondern eben mit viel praktischer Anschauung und mit Ausprobieren.Kaniss-Spende-14-kl

Natürlich durften die Kinder nicht an die scharfen oder gefährlichen Werkzeuge. Aber immerhin an so manche Gerätschaft. Und so konnten sie z.B. selber Rosshaar oder Pflanzenfasern in einen Besenkopf einziehen. Sie nahmen dabei nicht nur die Erkenntnis mit, wieviel Arbeit und Sorgfalt in einem handgemachten Besen oder einer Bürste aus der Manufaktur steckt. Sie nahmen anschließend auch alle einen kleinen Kinderbesen mit, teils Stuben-, teils Straßenbesen. Aber alle eben auch von Hand gefertigt. Ein Dutzend Kinder waren aus den Falkenheimen Duisburg Beeck, Hochfeld und Homberg zur Besichtigung gekommen. Und nicht nur die Leiter der genannten Einrichtungen nahmen am Dienstag etwas mit. Alle Standorte der Falken in Duisburg wurden von der Blindenmanufaktur Kaniss großzügig mit neuem Reinigungswerkzeugen, mit Besen, Schrubber und vielem anderen mehr ausgestattet.Kaniss-Spende-15-kl

Der Falkenvorstand hatte nicht schlecht gestaunt, als er von dem Anruf hörte! Die Blindenmanufaktur Kaniss hatte sich gemeldet und dem Jugendverband angeboten, Besen, Schrubber und anderes Reinigungsmaterial für Jugendzentren und Gruppenräume zu spenden. „Listet doch einmal auf, was ihr benötigt,“ hatte es geheißen „auch über das Jahr hinaus.“ Die Leiter der Einrichtungen, die unter permanentem Spardruck stehen, ließen sich das nicht zweimal sagen! Und so war ein langer, ein wirklich langer Wunschzettel zusammen gekommen.Kaniss-Spende-21-kl

Die Einrichtungen der Falken in Beeck, Hochfeld und Homberg öffnen, mit je einer Fachkraft ausgestattet, je Woche mindestens 25 Stunden lang ihre Türen für Kinder und Jugendliche. Der Zuschuss zum Betrieb, den die Falken von der Stadt Duisburg dafür erhalten, muss in der Regel mit Muskelkraft und Eigenarbeit ergänzt werden. Material soll da schon lange halten, sehr lange. Auch im Duisserner Bauernhaus und in den Räumen der Falken in Rheinhausen und Wanheimerort ist Geld für Materialersatz rar. Das, was an Mitteln verfügbar ist, reicht gerade dazu aus, die Angebote für Kinder und Jugendliche auszustattenKaniss-Spende-27-kl

„Wir wollen sehen, wieviel Materialspenden wir zusammen bekommen.“, so hatte es von Frau Kaniss, Chefin der Blindenmanufaktur geheißen. Dass der gesamte „Wunschzettel“ erfüllt werden würde, damit hatte bei den Falken niemand gerechnet! Doch genau das konnte Frau Kaniss dem verdutzten Sekretär der Falken Frank Witzke schließlich mitteilen.Kaniss-Spende-25-kl

Die Artikel, ausnahmslos in Handarbeit hergestellt, sind aus Spenden finanziert, die der Blindenmanufaktur zugewandt worden sind. Einen Teil der damit hergestellten Produkte gibt sie nun weiter. Intention der Blindenwerkstatt ist es, blinden oder sehbehinderten Menschen Ausbildung und Arbeit zu ermöglichen und ihnen so zu mehr Selbstvertrauen und Selbstständigkeit zu verhelfen. In den Besen, Bürsten und Staubwedeln, die nun weitergespendet werden, wurden stabile Naturfasern und kräftige Borsten ebenso verarbeitet wie feinstes Ziegenhaar. Und das, im Rahmen der fachlichen Ausbildung auf hohem handwerklichem Niveau und mit viel Sorgfalt und Aufwand. „Es handelt sich schließlich nicht um billige Industrie- oder Massenware, sondern um reine Handarbeit.“, darauf darf Werkstattleiterin Beate Kaniss zu Recht stolz hinweisen. Und Falkengeschäftsführer Witzke freut sich: „Mit Reinigungswerkzeugen dieser Qualität werden wir mit Sicherheit lange arbeiten können.“Kaniss-Spende-06-kl

 

Bei den Falken ist es ja durchaus üblich mit anzupacken. Und so werden viele der zu übergebenden Werkzeuge später auch von Kindern und Jugendlichen in die Hand genommen werden. Da lag es für die Falken nahe, auch darum zu bitten, einigen der Kinder einen Betriebsrundgang zu ermöglichen. Dem konnte die Blindenwerkstatt im möglichen Rahmen entsprechen. Und so waren eben nicht nur Vertreter der Heimleitungen der Duisburger Falken, sondern auch einige ihrer jungen Mitglieder und regelmäßigen Besucher bei der Spendenübergabe dabei sein. Und alle hatten ziemlich viel Freude: Die Kinder am sehen, lernen und ausprobieren, die Falkenvertreter über die umfangreiche Sachspende und über die freundliche Aufnahme und Mitarbeiter und Chef der Manufaktur Kaniss offensichtlich nicht nur daran geholfen zu haben, sondern auch an der Reaktion der Kinder. Seniorchef Jochen Kaniss bot auch den Falken an, bei nächster Gelegenheit interessierten Kindern einen kleinen Workshop im Korbflechten einzurichten. Denn auch handgefertigte Korbwaren gehören ins Programm der Blindenmanufaktur. Ein Angebot, das die Falken mehr als gerne annehmen. Und so wird wohl in den nächsten Sommerferien wieder ein Gruppe Kinder die Werkstatträume auf der Hochfelder Wörthstr. besuchen.

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Da lässt sich jetzt nur nur noch eines ergänzen:

Die Falken sagen >Dankeschön!<

 

 

 

8. April – Internationaler Tag der Roma

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OPRE ROMA!
Feierstunde und Fest im Falkenheim Hochfeld

8. April - Ankündigungsplakat

8. April – Ankündigungsplakat


Der 8. April ist der Internationale Tag der Roma.

Er wird vielerorts gefeiert. So auch in Duisburg Hochfeld. Ins Falkenheim auf der Zeppelinstr. 4 laden junge Roma und Romnja ein, die bei den Falken aktiv sind. Sie haben ein interessantes und dem Tag angemessenes Programm vorbereitet, mit ernsten und besinnlichen, aber auch mit heiteren Elementen. „Opre Roma!“, das bedeutet „Roma, auf!“ Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr.

Der 8. April rückt Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma ins Bewusstsein. Eine lange, kulturell vielfältige Geschichte, geprägt auch von Verfolgung und Unterdrückung. So wird auch an den >Porrajmos<erinnert. Das Romaneswort für „Verschlingen“ bezeichnet den nationalsozialistischen Genozid an mehr als 500.000 Menschen. Erinnert wird auch an die Verbundenheit der Roma in den verschiedensten Ländern und Staaten mit jenen, deren Familien im Laufe der Jahrhunderte von Vertreibung in gänzlich andere Regionen der Welt verschlagen wurden. Und nicht zuletzt steht das Datum dafür, auf die lange und fortwährende Diskriminierung und Verfolgung der Roma aufmerksam zu machen und dafür, sich gegen Antiziganismus zu wenden.

Verfolgung und Vertreibung, Diskriminierung und Ausgrenzung sind für Sinti und Roma nicht nur Begriffe historischer Dimension. Erlebter Antiziganismus bestimmt überall und in fast allen Lebensbereichen ihren Alltag. Er reicht von der, durch Bulldozer niedergewalzten Romasiedlung in Bulgarien oder Serbien, über das Schüren der Angst vor den „Sinti und Roma aus Bulgarien und Rumänien“, durchaus mit politischem Kalkül und zu politischen Zwecken, bis hin zur täglichen Angst des Sinto, der sich aus Sorge um Ansehen und Reputation auf seiner Arbeitsstelle nicht zu seiner Volkszugehörigkeit und Kultur bekennen kann. Auch darauf soll am 8. April aufmerksam gemacht werden. Ganz zu schweigen von der Situation derjenigen Roma, die z.T. in Duisburg als Kinder aus Flüchtlingsfamilien geboren oder mindestens aufgewachsen sind, oft unter jahre- oder jahrzehntelanger Duldung. Und die nun die Abschiebung in das sogenannte „Herkunftsland“ fürchten müssen. Einer „Repatriierung“, die für viele einer Deportation gleichkommt, denn ist doch ihre Heimat längst Duisburg!

Das Datum des Feiertages geht auf das Zusammentreffen des ersten internationalen Roma-Kongresses im April 1971 zurück. Am 8. April 2013 in Duisburg – Hochfeld soll aber nicht nur geredet werden. Ein Programm erwartet die Besucher*innen, das nachdenken und lachen machen soll.

► Ein buntes Programm erwartet die Besucher*innen

Eine der Theatergruppen aus den Projektzusammenhängen der Falken wird auftreten und Sami Osman, theaterpädagogischer Anleiter der Falken, wird auf Romanes Lyrik rezitieren. Miriam Geditz und Zhivko Slavev tragen in deutscher Sprache vor. Für viel Bewegung sorgen wird >Style Revolution<, die mit akrobatischem Breakdance ihr Publikum in den Bann ziehen dürften. Der musikalische Rahmen wird gleich durch eine Reihe von Musikern gewährleistet. Die Mitglieder von >Terne Chave< proben regelmäßig im Hochfelder Falkenheim. Die jungen Duisburger Musiker versprechen eine handgemachte Musik, in der traditionelle Rhythmen modern arrangiert sind. Das über Duisburger Grenzen bekannte >Orchester Diamant< kommt zum Falkenheim, weil ihr Keyboarder Deki Salijviĉ dort seit Kindesbeinen aktiv ist. Besonders freuen sich die Organisatoren über die Ankündigung des serbischen Sängers Najdo Selimoviĉ die Veranstaltung zu besuchen und mit einem Auftritt zu ihr beizutragen. Selimoviĉ hat sich mit dem Orchester Leskovačke Zvezde einen Namen gemacht, das noch kürzlich in Düsseldorf, in Essen und andernorts in NRW aufgetreten ist.

Weblinks:

Das Schicksal der europäischen Roma und Sinti während des Holocaust.
auf:
http://www.romasintigenocide.eu/de

► Style Revolution
STYLE REVOLUTION Official Dance Clip – Dino Deki Neso

WDR Duisburg Lokalzeit Reportage über STYLE REVOLUTION
Duisburger Tanztage 2012

Neso STYLE REVOLUTION | Olli Bastano Remix Dance

► Najdo Selimoviĉ
ORK. LESKOVACKA ZVEZDE – COCEK – TURBOLENCIJA

ORK. LESKOVACKA ZVEZDE / MAREN SAKE, E TERNJA SASUJAKE

Ankündigungsflyer zum Selberdrucken gibt es hier:

Flyer im Format jpg (je 4 Stck auf DIN A4)
Flyervorderseite im Format jpg
Flyerrückseite im Format jpg

Free Lety! Geschichte eines Konzentrationslagers in Tschechien

Link

nächste Woche Mittwoch im kleinen Saal am Duisburger Büro der Falken:
Ein Abend zum Konzentrationslager Lety in Tschechien, ein Abend über den Völkermord an Roma und Sinti und ein Abend über den Kampf gegen Vergessen, gegen Verdrängen und gegen fortwährenden und erstarkenden Antiziganismus.          Veranstaltungshinweis bei Facebook

Würdiges Gedenken an den Porajmos statt Schweinemast. Free Lety! Plakatmotive: Zeichnung des Lagers im Hintergrund, davor Schwarzweißfoto einer Reihe von Aktiven, die historische Aufnahmen in Händen halten.

FREE LETY!

Mittwoch, 25. März 19 Uhr
kleiner Saal am Duisburger Büro der Falken
Düsseldorfer Str. 399, 47055 Duisburg – Wanheimerort

ein Abend zur Geschichte eines Konzentrationslagers in Tschechien,
ein Abend zum Porajmos, dem Völkermord an Sinti und Roma und
ein Abend zum Antiziganismus in der Tschechischen Republik

„Zigeunerlager“ – das ist ein furchtbares Wort. Die Nazi bezeichneten damit Konzentrationslager für Rom_nja und Sint_ezze oder Abteilungen darin. Viele Lager mit dieser Bezeichnung gab es. Es gab sie in Deutschland und in den von Deutschland besetzten Ländern. Sie dienten zuerst dazu, „Zigeuner“ zu isolieren, dann dazu sie zu ermorden. Eines dieser Lager war in der tschechischen Stadt Lety.

Hunderte Menschen starben hier, tausende wurden von hier aus nach Auschwitz in den Tod geschickt. Wie zum Hohn wird dort heute eine Schweinemastanstalt betrieben. Trotz jahrelanger internationaler Proteste, trotz jahrelanger Bemühungen lokaler NGO. Unverhohlener Antiziganismus und auch gewaltsame Ausschreitungen sind in der Tschechischen Republik an der Tagesordnung.

Die Roma-Initiative Konexe aus Usti nad Labem bemüht sich seit dem Frühjahr 2014 zum wiederholten Mal darum, dass die Schweinemastanlage geschlossen und auf dem Gelände eine würdige Gedenkstätte errichtet wird.

Aktive von Konexe berichten am Mittwoch, dem 25. März ab 19 Uhr im kleinen Saal am Duisburger Büro der Falken über ihre Arbeit, über Hintergründe zum Lager Lety und die Widerstände und auch über den ganz alltäglichen Antiziganismus in der Tschechischen Republik.

 

hier einige Hintergründe:

 oder auch hier nachsehen: Homepage der Kampagne FREE LETY!

Medieninformation der Organsatoren der Informationstour FREE LETY!

Die Situation der Rom_nja in der Tschechischen Republik ist kritisch. Sie werden auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt, im Schulsystem und in anderen Bereichen ihres Lebens diskriminiert.

Die in Tschechien wie in Deutschland fehlende Erinnerung an den Porajmos, den nationalsozialistischen Genozid an Rom_nja und Sint_ezze, ist ein Teil des Problems.
In Lety u Písku, 80 Kilometer südlich von Prag, befand sich ein Konzentrationslager, in dem Rom_nja inhaftiert wurden. Es wurde 1939 von den tschechischen Behörden als sogenanntes Strafarbeitslager eingerichtet und wandelte sich unter der deutschen Besatzung zu einem Konzentrationslager, in dem ganze Familien unter katastrophalen Bedingungen interniert wurden. Der Tod von mindestens 400 Menschen wurde unter der Lagerleitung von Josef Janovský, einem fanatischen Antiziganisten, gezielt herbeigeführt. Die Überlebenden wurden nach dem sogenannten Auschwitz-Erlass Ende 1942 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Hier ein kurzer
Film über die Geschichte des Konzentrationslagers Lety
von  Paul Polansky     (7:12 min, in englischer Sprache)

Im Jahr 1973 wurde in der ČSSR eine industrielle Schweinemastanstalt auf dem Gelände des einstigen Lagers in Lety errichtet. Diese Farm existiert bis heute und ist nach wie vor in Betrieb. Die ČSSR hat 1975 mit der Schlussakte von Helsinki unterzeichnet, die Gelände des Holocaust zu Orten des Gedenkens und der Ehrfurcht zu machen. Trotzdem suhlen sich bis heute Schweine direkt an dem Ort, an dem Rom_nja ermordet und gefoltert wurden.

Auch mit Zusammenbruch des Sozialismus wurde die Anlage nicht geschlossen, sondern privatisiert. Erst als 1994 zufällig Originaldokumente aus dem Lager auftauchten und veröffentlicht wurden, setzte eine Debatte um die historische Bedeutung des Ortes ein. Seitdem werden die wechselnden tschechischen Regierungen von verschiedenen Romaverbänden, EU und UNO unter Druck gesetzt, die Farm zu kaufen, sie zu schließen und ein würdevolles Denkmal für die Opfer auf dem Gelände zu errichten. Außer Versprechungen und symbolischen Aktionen geschah jedoch nichts.

 

In Bezug auf die mangelnde Aufarbeitung und Anerkennung des Porajmos ist Lety ein europäisches Symbol. Was können wir angesichts des Kampfes um ein würdiges Gedenken in Lety über Erinnerungspolitik in einer Zeit lernen, in der Rom*nja in ganz Europa diskriminiert werden? Eine Vortragstour mit VertreterInnen von Konexe und der Soligruppe gegen Antiromaismus Dresden wird über die Geschichte des Lagers, den Kampf um ein würdiges Gedenken und die Aufarbeitung des Porajmos berichten.

 

Veranstaltungshinweis bei Facebook

“Flüchtlingstheater”

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Flüchtlingstheater

►VERFOLGUNG ►VERTREIBUNG ►FLUCHT ►ASYL

Das sind die Themenbereiche unseres neuesten Theaterprojektes.

Es hat noch gar keinen richtigen Namen – aber bald schon geht es los!

Zurzeit sind wir etwa acht Leute. Manche haben sehr viel Theatererfahrung. Andere gar keine. Wir freuen uns über alle, die mit uns aktiv werden möchten – über Geflüchtete und über lange Ortsansässige.

Wir möchten kurze Spielszenen entwickeln. Sie sollen anregen ins Gespräch zu kommen. Wir möchten auf die Geschichte und die Situation von geflüchteten Menschen aufmerksam machen.

Für die Theaterarbeit haben wir professionelle Unterstützung.
Erfahrungen und Ideen müssen wir alle mitbringen.
Interessiert? Besuch uns unverbindlich und finde heraus, ob Du mitmachen möchtest.

Vorläufig wollen wir uns jeden Mittwoch um 19 Uhr treffen.

SJD – Die Falken | KV Duisburg
Düsseldorfer Str. 399, 47055 Duisburg
0203 86090010 – www.falken-duisburg.de

►PERSECTION ►EXPULSION ►ESCAPE ►ASYLUM

These are the subject areas of our latest theatre project.

It has not yet a real name – but soon it’ll start!

Actually we are about eight people. Some have a lot of experience with theater and acting. Others even none. We are happy for all, who wants to get active with us – refugees and long-term residents.

We would like to develop short play scenes. They should inspire to get into conversation. We would like to draw attention to the history and the situation of fled people.

For the theatrical work we have professional support.
Experiences and ideas have to been brought by all of us.
Interested? Visit us non-binding and check out if you want to join us.

For the time being we’ll meet on every Wednesday 19h.

SJD – Die Falken | KV Duisburg
Düsseldorfer Str. 399, 47055 Duisburg
0203 86090010 – www.falken-duisburg.de

Informationsabend am 11. Februar:
Das Treffen am Mittwoch dem 11. Februar soll vor allem zur Information für diejenigen dienen, die sich dafür interessieren mitzumachen, aber nicht sicher sind. Natürlich auch und gerade für diejenigen, die auf diesem Wege erstmalig davon hören.
Bis jetzt gab es mehrere Treffen derjenigen, die eine zunächst grobe Idee hatten. Das bedeutet auch, dass wir am Mittwoch und bei den folgenden Treffen gemeinsam entwickeln werden, was daraus werden wird.
Wir sind alle gespannt!

Warum eigentlich immer wieder Theaterangebote bei den Falken?
Hier gibt es ein paar Hintergründe zu den Grundlagen unser Kulturarbeit:
SJD – Die Falken – Duisburger Verbandsarbeit -Jugendkulturarbeit
Und die gelten natürlich auch für die aktuelle Idee.

Auch WAZ und NRZ
berichteten bereits am 17. Januar in ihrem Duisburger Teil
über unsere Idee unter der Überschrift “Mit Theater gegen Isolation”

 

 

 

Neuer Vorstand bei Duisburger Falken

Link

Neuer Vorstand bei Duisburger Falken

Foto des am 25.01.14 gewählten Duisburger Kreisvorstandes der Falken

Der neu gewählte Vorstand des Kreisverbandes Duisburg des SJD – Die Falken:
v.lks.
Thomas Lemkau (F-Ring), Levin-Can Leuschner (Vors), Brinja Schmeckenbecher (Finanz.ref.), Thilo Witzke (SJ-Ring)

Der Kreisverband Duisburg der SJD – Die Falken hat einen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzender des fünfköpfigen Gremiums ist der 22jährige Levin Can Leuschner, bislang stellvertretender Vorsitzender und zuständig für die Arbeit der Jugendgruppe. Als Falken-Ringleiter zuständig für die Arbeit mit Kindergruppen ist jetzt der Homberger Ortsverbandsvorsitzende Thomas Lemkau (42). Die Leitung des SJ-Ring übernahm Thilo Witzke (24) aus Rheinhausen, der dem Kreisverbandsvorstand ebenfalls bereits angehörte. Wie auch im

Levin spricht

Levin-Can beim Rechenschaftsbericht für den scheidenden Vorstand.

Bundesverband der Falken sind die beiden Ringleitenden Stellvertreter des Vorsitzenden. Zuständig für die Finanzen ist seit Sonntag neu im Duisburger Vorstand Brinja Schmeckenbecher (32) aus Rheinhausen als Finanzreferentin. Die Koordinierung der durchaus umfangreichen Jugendkulturarbeit der Falken in Gruppen, in den Jugendzentren oder zahlreichen Projekten soll künftig durch ein Referat Jugendkulturarbeit im Vorstand wahrgenommen werden. Ein entsprechendes Gremium wird nun regelmäßig tagen, die Besetzung dessen Leitung wurde auf einen Kreisverbandsausschuss vertagt. Die Arbeit der Kontrollkommission der Duisburger Falken wird durch Gabriele Mühlenkamp geleitet.

Blick in den Konferenzraum

Die Delegierten achten auf die Vorstellung der Arbeitsplanung im Leitantrag.

Delegierte aus den sieben Duisburger Ortsverbänden tagten am 25. Januar im kleinen Saal am Duisburger Büro der Falken Wanheimerort. Die Konferenz gab dem neuen Vorstand gleich eine Reihe von Zielen und Vorhaben mit auf den Weg. In deren Zentrum steht die Entwicklung des traditionsreichen Verbandes. Den Aufgaben, die sich daraus ergeben, wird sich das neue Vorstandsteam zuversichtlich stellen können.

 

Brinja spricht

Brinja Schmeckenbecher berichtet bei ihrer Vorstellung nicht nur von ihrer zwanzigjährigen Falkengeschichte, sondern auch von ihrer kauffraulichen Berufsausbildung. Für eine Finanzreferentin nicht falsch!

Alle blicken auf Erfahrungen in Vorständen der Falken zurück und arbeiten bereits seit langem in anderen Zusammenhängen der Falken miteinander. So sind sie durchaus mit dem Verband vertraut, dem sie sich nun für die nächste Wahlperiode zur Verfügung gestellt haben.

Thomas Lemkau

Thomas Lemkau stellt seine Ideen für die künftige Arbeit des F-Ringes auf Ebene des KV Duisburg vor.

 

Thilo spricht

Thilo Witzke erörtert, was er sich für den Duisburger SJ-Ring vorstellt und bittet um aktive Mitarbeit in den Ortsverbänden.

 

 

 

Besondere Freude bereitete Änne Elsposch den Delegierten mit ihrem Besuch bei der Konferenz. Sie gehört zum Kreise derer, die nach Ende der faschistischen Diktatur und dem Verbot von Sozialistischer Jugend und Falken die Gründung der SJD – Die Falken in Duisburg betrieben.

der neue Vorstand mit Änne

Der neue Kreisvorstand mit Änne Elsposch. Am Ende der Konferenz, bei “Dem Morgenrot entgegen …”, hat sie kräftig mitgesungen!

Über viele Jahre wirkte sie am Aufbau des Kinder- und Jugendverbandes und konnte nun feststellen, dass die weiter gegebene Staffel lange noch nicht niedergelegt wird. Für Levin-Can Leuschner und die übrigen Mitglieder des neuen Kreisvorstandes sicher Ansporn!

Levin und Änne

Levin-Can Leuschner, der neue Kreisvorsitzende der SJD – Die Falken in Duisburg, gemeinsam mit Änne Elsposch, einer der Gründerinnen unserer Verbandsgliederung nach dem Ende der faschistischen Diktatur.

 

Änne spricht zu Levin

Was genau gibt Änne da Levin-Can wohl mit auf den Weg? Es wird dem KV Duisburg jedenfalls nicht schaden.